Viele Menschen empfinden das Thema „Fakes“ als nicht relevant. Sie denken, bei Realfake-Opfern handele es sich ausschließlich um ältere, einsame Damen, die keine Ahnung vom Internet hätten. Tatsächlich ist die Hauptgruppe der Betroffenen 20 bis 30 Jahre alt, mehr als 30 Prozent der Opfer sind männlich, Tendenz steigend. Natürlich sind alle mit dem Internet vertraut und betrachten es als ganz normalen Bestandteil ihres Lebens.
Ich werde Tag für Tag mit dem Leid der Opfer (und zunehmend auch mit dem der Täter) konfrontiert und weiß, wie leicht es häufig ist, ihnen Hoffnung, neuen Lebensmut und Aufwind zu geben. Oder ihre Psyche zu entlasten, indem ich ihnen die Schuldgefühle nehme.

Immer wieder wird mir bestätigt, dass realfakes.net die einzige Anlaufstelle für Fake-Opfer im deutschsprachigen Raum ist. Ich nehme diese Verantwortung sehr ernst. Grundsätzlich versuche ich, jedem/jeder einzelnen mit Mails oder Gesprächen zur Seite zu stehen, und mein Angebot wird mir großer Dankbarkeit angenommen. Manche der Fälle benötigen sehr viel Zeitaufwand, manchmal hilft schon ein kurzer Mailwechsel oder ein Telefonat. Einigen hat das Erlebte dermaßen den Boden unter den Füßen weggerissen, dass tiefgreifende psychische Probleme zurückblieben. Mir wird von Selbstmordgedanken, Depressionen, absolutem Vertrauensverlust und Angstzuständen berichtet. In diesen Fällen ermutige ich die Betroffenen dazu, ihre Scham zu überwinden und sich umgehend einem Psychologen/einer Psychologin anzuvertrauen.

Da ich die Beratung allein, nebenberuflich und unentgeltlich ausübe, bin ich nun an einem Punkt angelangt, an dem durch die Vielzahl der Zuschriften meine Freizeit einfach nicht mehr ausreicht. Dadurch warten manche Betroffene trotz großen Leidensdrucks wochen- bis sogar monatelang auf eine Antwort von mir. Das ist, denke ich, nicht tragbar.
Ich würde mein Angebot gern zeitmäßig ausweiten, vielleicht auch eine regelmäßige Telefonsprechstunde einrichten.
Das Problem: Ich bin selbstständig und kann es mir leider nicht leisten.
Damit ich den Hilfesuchenden trotzdem gerecht werden kann, ist dieses Projekt dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Schon der kleinste Beitrag hilft!

IBAN: DE90 4306 0967 2061 8764 00
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Kontoinhaberin: Victoria Schwartz

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(Wichtig: Da es sich um ein privates Projekt handelt, kann ich leider keine Spendenquittungen ausstellen. Sofern gewünscht – dann bitte auf der Überweisung angeben –, erwähne ich aber gern am Monatsende jeden Unterstützer/jede Unterstützerin namentlich hier und bedanke mich auf diese Weise.)